| Bundeswettkampf der THW-Jugend in Trier |
| Donnerstag, 31. Juli 2008 | |
Der Vorstand und das Kuratorium der THW-Stiftung trafen sich am Samstag, 26. Juli 2008 auf dem Messegelände in Trier und besuchten u.a. den diesjährigen Bundeswettkampf der THW-Jugend.Bei diesem Bundeswettkampf, der alle zwei Jahre ausgeschrieben wird, zeigen die Jugendlichen, die in bundesweit 665 Jugendgruppen organisiert sind und heute etwa 15.300 Kinder und Jugendliche ausmachen, was sie beim THW schon alles gelernt haben. Für Kinder und Jugendliche, die Spaß und Spannung lieben, technisch interessiert sind und dabei noch gute Freunde finden möchten, ist die THW-Jugend genau die richtige Jugendorganisation, sagt Bundesjugendleiter Michael Becker. Unter dem Motto "Spielend Helfen Lernen" können Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren in der THW-Jugend Mitglied werden. Die THW-Jugend hat sich zum Ziel gesetzt, die Jugendlichen in spielerischer Form an die Technik des THW heranzuführen. Dabei wird jedoch neben der Ausbildung in diesem Bereich, wie z.B. Stegebau, Transport von Verletzten, Ausleuchten von Einsatzstellen und anderen fachbezogenen Tätigkeiten, die in etwa ein Drittel des Jahresprogrammes ausmachen sollten, sehr großer Wert auf die allgemeine Jugendarbeit gelegt. In Trier trafen sich die 16 Landessieger zum Wettkampf und präsentierten unter den kritischen Augen der etwas 3.200 angereisten Jugendlichen aus ganz Deutschland, was sie konnten. Stiftungspräsident Präsident Hans-Joachim Fuchtel, MdB, hob in seiner Ansprache das riesige Engagement der Kinder und Jugendlichen hervor und gratulierte zum Endes des Wettkampfes Siegern und Platzierten. Die Teilnahme sei bei einer so schönen Veranstaltung wichtiger als der Sieg, und „Ihr seid die Zukunft des Technischen Hilfswerks und habt heute wieder einmal gezeigt, mit wie viel Spaß und Freude ihr die nicht leichten Aufgaben im Team bewältigt habt“, hob Fuchtel hervor und dankte auch den ausrichtenden THW-Kameraden, die ein wunderbares Ambiente geschaffen hatten. Die Jugendgruppe des Ortsverbands Amberg (Bayern) wurde Bundessieger und nahm aus den Händen des Parlamentarischen Staatssekretärs Peter Altmaier den vom Schirmherr der Veranstaltung, Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble, gestifteten Pokal entgegen. Amberg hat nur mit hauchdünnem Vorsprung vor dem OV Hermeskeil, der für die Wettkampfaufgaben zwar weniger Zeit benötigte, aber nur 491 Punkte erreichte, gesiegt. Dass Geschwindigkeit alleine nicht ausschlaggebend war, zeigte sich auch beim OV Freisen (Saarland). Die Saarländer mussten sich mit 480 Punkten und diesmal mit dem dritten Platz begnügen, obwohl sie den Wettkampf als Erste beendet hatten. Die Aufgaben des Wettkampfes waren für alle Teilnehmer gleich: Innerhalb von zwei Stunden mussten die Mannschaften aus den 16 Bundesländern anspruchsvolle Aufgaben unter anderem in den Bereichen Holzbearbeitung, Erste Hilfe und dem Bewegen von Lasten absolvieren. Die „drei Säulen der THW-Familie“ standen auch bei der Gratulation der Platzierten Seite an Seite: Stiftungsvorsitzender Fuchtel, THW-Präsident Albrecht Broemme und Bundessprecher Frank Schulze und Bundesjugendleiter Michael Becker überreichten Urkunden und Medaillen für die Plätze und bedankte sich ganz ausdrücklich auch beim Landesbeauftragten für Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Werner Vogt, bei der Stadt Trier und bei den zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern, die dies Treffen erst möglich gemacht haben. Die platzierten Jugendgruppen: 4. Schleswig-Holstein, 5. Hessen, 6. Baden-Württemberg, 7. Hamburg, 8. Bremen, 9. Niedersachsen, 10. Sachsen-Anhalt, 11. Mecklenburg-Vorpommern, 12. Brandenburg, 13. Berlin, 14. Nordrhein-Westfalen, 15. Thüringen, 16. Sachsen Vorstand und Kuratorium besuchten nach dem Wettkampf das Zeltlager, das unter dem Motto „Campus liberorum et technicorum“ steht (nicht vergessen: In Trier trafen sich schon die alten Römer, da hilft Latein ungemein!) und noch bis zum Donnerstag der folgenden Woche läuft. In diesem Jahr haben sich etwa 200 Jugendgruppen aus ganz Deutschland mit ca. 3.200 Jugendlichen in Trier getroffen. Kuratorium und Stiftungsvorstand hatten dann auch noch zu arbeiten. Der Prüfbericht der Wirtschaftsprüfer wurde diskutiert, eine Grobplanung der Ausgaben für 2009 präsentiert und die Verwendung der Mittel in 2007 und 2008 hinterfragt. Nicht ohne Stolz konnte der Vorsitzende des Kuratoriums, Gerd Frey, belegen, dass der Verwaltungskostenanteil der THW Stiftung aktuell bei deutlich unter 2% liegt. Und das trotz der relativ aufwändigen Anlaufphase. ![]() Kuratoriumsvorsitzender Gerd Frey im Gespräch mit dem MdB Gerold Reichenbach aus Hessen (rechts), der Mitglied des Kuratoriums ist. © Text: Peter Weiler © Bild: Stefan Huber |
Der Vorstand und das Kuratorium der THW-Stiftung trafen sich am Samstag, 26. Juli 2008 auf dem Messegelände in Trier und besuchten u.a. den diesjährigen Bundeswettkampf der THW-Jugend.