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Führende Mitglieder des Vorstandes der THW- Stiftung geehrt
Führende Mitglieder des Vorstandes der THW- Stiftung geehrt. Anlässlich eines Empfangs der Bürgermeisterin von Wismar - Frau Dr. Rosemarie Wilken - wurden im Zeughaus die zahlreich angereisten THW-Kameraden offiziell begrüßt und Rüdiger Jakesch und Peter Weiler mit dem THW-Ehrenzeichen in Gold ausgezeichnet.

Im Wormser Rathaus erhielt Klaus Hagemann, der in Wismar leider verhindert war, diese höchste Auszeichnung des THW am 12. August.

Der Vorstand der THW-Stiftung war erstmals fast vollständig bei einem Bundesjugendlager präsent und konnte sich von der Leistungsfähigkeit der THW-Jugendgruppen ein Bild aus erster Hand machen. Gemeinsam mit den Jugendlichen wurde der Wettkampf beobachtet und die Platzierten und die Sieger beglückwünscht.

Im Vorfeld des Bundesjugendlagers hatte der geschäftsführende Vorstand gemeinsam mit dem Kuratoriumsvorsitzenden noch Probleme der Tagesarbeit erarbeitet und gelöst.

Im Zeughaus von Wismar konnte am Vorabend des diesjährigen Bundesjugendwettkampfes THW-Präsident Albrecht Broemme die höchste THW-Auszeichnung im Namen von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble an die Herren Jakesch und Weiler überreichen. Die beiden THW-Kameraden wurden für Ihre Verdienste um die Stiftungsgründung und die Anlaufarbeit der Stiftung geehrt sowie für zahlreiche weitere Verdienste in der Vorstandsarbeit.

So hat sich Rüdiger Jakesch stark für die Bundesinitiative Bürgerschaftliches Engagement (BBE) eingesetzt, in der das THW zu den Gründungsmitgliedern zählt. Auch konnte er dank seiner Erfahrung als Beirat der Stiftung Luftbrücke wertvolle Entwicklungsarbeit bei der THW-Stiftung leisten. Rüdiger Jakesch übernahm 1999 das Amt des Vorsitzenden der THW-Landesvereinigung Berlin, Brandenburg - in einer Zeit, in der die Zusammenführung mit der Landesvereinigung Sachsen-Anhalt realisiert wurde. Zum Gelingen dieses Projektes hat Rüdiger Jakesch einen wertvollen Beitrag geleistet. Seit 2002 ist er geschäftsführender Vizepräsident der THW-Bundesvereinigung e.V.. Dort setzt er sich engagiert und unermüdlich für die Helferinnen und Helfer des THW und für die Förderung eines starken Hilfeleistungssystems in Deutschland ein. Das Ehrenamt hat für ihn einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert und muss deshalb gefördert werden. Er ist ein verständnisvoller Ansprechpartner, wenn es um die Belange des Ehrenamtes geht und setzt sich überzeugt für das Ehrenamt und dessen gesellschaftliche Anerkennung ein. Während seiner hauptberuflichen Tätigkeit als Innenstaatssekretär auf landespolitischer Ebene setzte er sich stets mit großem Engagement ein und schuf ein für die Arbeit der Helfervereinigung wichtiges Netzwerk. Rüdiger Jakesch wirke - so THW-Präsident Broemme - als bedeutender Multiplikator im geschäftsführenden Präsidium der THW-Bundesvereinigung.

Die Verleihung der höchsten Auszeichnung des THW-Ehrenzeichens in Gold an Peter Weiler, der heute die Finanzen der THW-Stiftung managt und seit 1987 Schatzmeister der THW-Bundesvereinigung e.V. ist, ist Ausdruck der Wertschätzung seiner Arbeit, die er als überzeugter und wichtiger Interessenvertreter des Ehrenamtes und unverzichtbares Bindeglied zwischen Bundesvereinigung und THW geleistet hat. Seine herausragenden Verdienste und sein vorbildliches Engagement verdienen Anerkennung und Dank. Er ist ein vorbildlicher Verfechter der Werte, die im Bemühen um den Schutz der Bevölkerung unverzichtbar sind: Uneigennützige Hilfsbereitschaft und Menschlichkeit. Er besitzt ein hohes Maß an Motivation und Einsatzbereitschaft, Kooperation, Kompetenz und Verlässlichkeit. Seit nunmehr 25 Jahren stärkt, schützt und fördert die THW-Bundesvereinigung e.V. alle, die dem Gedanken THW dienen und trägt maßgeblich dazu bei, dass das THW ein anerkannter Partner im integrierten Hilfeleistungssystem in Deutschland und weltweit bleibt. Peter Weiler ist von Anfang an in der Helfervereinigung aktiv. Zunächst als Mitbegründer der Helfervereinigung Dortmund, dann als Schatzmeister der Landeshelfervereinigung NRW und seit 1987 als Schatzmeister der THW-Bundesvereinigung e.V.. Er setzt sich überzeugt für das Ehrenamt in Deutschland ein und fördert gleichwohl die gesellschaftliche Akzeptanz ehrenamtlichen Engagements allgemein und besonders ehrenamtliches Engagement im THW. Er vermittelt überzeugend die Idee des THW und versteht es, die Menschen für den Dienst am Nächsten zu gewinnen.

Peter Weiler weiß um die Belange der THW-Helferschaft und die der Mitglieder der Helfervereinigungen. Er trat bereits 1971 dem THW in Dortmund bei und ist dort nach der obligatorischen Grundausbildung, einer Fernmelde-Fachausbildung zum Leiter einer Fernmeldezentrale aufgestiegen und seit 1985 als Orts- und Kreisbeauftragter ununterbrochen tätig. Schon im Jahre 2000 hat er die Idee, eine Stiftung zu gründen, dem Präsidium nahe gebracht und nach der Akquisition einer Großspende an den Rahmenbedingungen für die Stiftung mitgearbeitet und dafür gesorgt, dass der Kapitalstock weiter angewachsen ist. In der Tsunami-Katastrophe hat Peter Weiler gespendetes Equipment von Firmen durch von der Bundeshelfervereinigung ad hoc bereitgestellte Mittel komplettieren lassen und so die sofortige und autarke Einsatzbereitschaft der Gerätschaft unterstützt.

Einige Tage später zeichnete THW-Präsident Broemme MdB Klaus Hagemann für sein Engagement als der Vizepräsident der THW-Bundesvereinigung mit dem THW-Ehrenzeichen in Gold aus.

"Klaus Hagemann wird von uns allen geschätzt als ein Motor und Moderator zwischen Politik und Hilfsorganisation" so Präsident Broemme in seiner Laudatio. Er gehe auf die Bedürfnisse der ehrenamtlichen Helfer ein, greife sie an der Basis auf und transportiere sie in politische Netzwerke. Klaus Hagemann sei ein Vermittler, der die Eigenschaften des THW als Bundesbehörde einerseits und als ehrenamtlich getragene Einsatzorganisation andererseits miteinander verbinde und es verstehe, eine Verknüpfung zwischen THW und Politik herzustellen.

Seit nun drei Jahren ist Klaus Hagemann Vizepräsident der THW-Bundesvereinigung. In dieser Eigenschaft fördert er unter anderem den Auslandseinsatz des THW und die Fortentwicklung von Themenschwerpunkten. Die Betreuung der Arbeitgeber ist ein solcher Schwerpunkt. Auch um die Gründung und Entwicklung der Stiftung THW hat Klaus Hagemann sich verdient gemacht.